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Unser Schulkonzept

Schulkonzept

Leitgedanken zum Schulkonzept der 32. Grundschule Dresden:
 

LEBENSNAH - INTERESSENORIENTIERT - SCHULE ZUM WOHLFÜHLEN

 

  • Unsere Schule soll ein Lernort sein, an dem sich alle Schüler wohlfühlen und den sie aktiv mitgestalten.
  • Lehren und Lernen an unserer Schule sind gekennzeichnet durch praxisorientierte Methodenvielfalt unter Beachtung der individuellen Begabungen und Fähigkeiten jedes Schülers.
  • Wir bieten allen Schülern die Möglichkeit, entsprechend ihrer Interessen aus vielfältigen außerunterrichtlichen Angeboten zu wählen.
  • Wir fördern den Erwerb von Medienkompetenz durch kontinuierlichen Einsatz von Computern in Unterricht, Förderung und Freizeitangeboten.
  • Wir legen Wert auf ein Schulklima, das geprägt ist durch Rücksichtnahme, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Gewaltfreiheit.

 

Schulprogramm

1.1. Rahmenbedingungen

 

Wir teilen uns das Schulgebäude, die Turnhalle und das Außengelände mit dem Hort des Kinderland Sachsen e. V.. Das setzt eine enge, kontinuierliche Zusammenarbeit voraus.

Die Räumlichkeiten der Grundschule unterliegen teilweise einer Doppelnutzung mit dem Hort.

Unsere 242 Schüler werden im Schuljahr 2017/18 von 13 Lehrerinnen, einer Referendarin und einer kirchlichen Lehrkraft unterrichtet. Nachmittags betreuen zehn Erzieher (acht weibliche und zwei männliche) die Kinder.

Seit Dezember 2012 gibt es an unserer Schule wieder Ganztagsangebote im Vormittags- und Nachmittagsbereich.

Vormittags nutzen wir die Möglichkeit zeitgleich neben Angeboten für leistungsstärkere und leistungsschwächere Schüler, die Kinder mit Hilfe von externen Partnern zusätzlich in Konzentration, Sprache, Gesundheitsförderung oder bei individuellen Besonderheiten gezielt zu unterstützen.

Am Nachmittag liegt der Schwerpunkt auf dem sportlichen und naturkundlichen Bereich. Ergänzt werden diese Angebote durch den Hort, der insbesondere die kreativen Bedürfnisse, die Hausaufgabenbetreuung und das freie Spiel der Schüler abdeckt.

Unsere Schule zeichnet ein enges Verhältnis zwischen Lehrer und Erzieher aus, die als Tandem zusammenarbeiten. So werden - nach Möglichkeit Bibliotheksbesuche, Wandertage, Leseabende, Elterngespräche, Elternabende o. ä. gemeinsam bestritten. Insbesondere für die schulische Entwicklung des einzelnen Kindes ist dies förderlich, da das Kind in seiner gesamten Persönlichkeit im Mittelpunkt steht.

Wir haben Kinder mit sehr unterschiedlichem soziokulturellen Hintergrund. Wichtig ist uns, dass nicht die soziale Herkunft, sondern das Talent und die Begabung den Lebensweg der Kinder bestimmt. Schülern aus sozial benachteiligten Familien sollen durch gezielte Förderung die gleichen Bildungschancen erhalten. Daraus ergibt sich für unsere Schule das vorliegende Konzept.

 

1.2. Unterricht und Methoden

         1.2.1.   Unterrichtsvielfalt

 

An unserer Grundschule wird in einer Mischung aus offenen und klassischen Unterrichtsmethoden unter Einbeziehung von Werkstattunterricht, Wochenplan- und Freiarbeit gearbeitet. Der handlungsorientierte Unterricht unter Einbeziehen von Umwelt- und Alltagserfahrungen der Kinder bestimmt den Unterrichtsalltag. Dabei wird besonders auf die Förderung der Selbstständigkeit der Kinder großen Wert gelegt. Der Klassen- bzw. Fachlehrer entscheidet je nach Unterrichtssituation, welche Methoden er einsetzt. In einigen Klassen werden die Werkstatt- und Gruppenarbeit bedingt durch die Unterrichtung der Schüler nach der Methode Lesen durch Schreiben verstärkt angewendet.

 

1.2.2.   Leselehrmethoden

 

Das Lesen- und Schreibenlernen ist der wichtigste Prozess nach der Einschulung der Schulanfänger in unsere Grundschule. Dabei entscheidet jeder Klassenlehrer einer 1. Klasse selbst, nach welcher Methode er den Kindern mit dem größtmöglichen Erfolg diese grundlegenden Techniken beibringen kann. Nur wenn der Lehrer auch von dem Erfolg seiner Methode überzeugt ist, kann er diese mit einem guten Ergebnis den Kindern vermitteln. Bei unterschiedlichen Konzepten können die Eltern einen Wunsch äußern, nach welcher Leselehrmethode Ihr Kind beschult werden soll. Wir sind bestrebt, diese Wünsche zu berücksichtigen, achten jedoch auch auf eine ausgeglichene Zusammenstellung und Größe der Klassen. In der Regel erfolgt das Lesen lernen an unserer Grundschule unter Nutzung von Techniken der analytisch-synthetischen Leselehrmethode als auch der Methode Lesen durch Schreiben. So werden die positiven Seiten beider Methoden vereint und rechtschreibliche Schwierigkeiten vermieden.

 

1.3. Förderung von Kreativität, Intelligenz, Sprache und Fitness

1.3.1.   Freizeitangebote

 

Wir bieten Arbeitsgemeinschaften im musischen und sportlichen Bereich neben dem frühen Fremdsprachenlernen an. Externe Anbieter wie die Musikschule Fröhlich ergänzen das Angebot an Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag. Einen genauen Überblick über die angebotenen Arbeitsgemeinschaften im derzeitigen Schuljahr finden Sie im Anhang.

 

1.3.2.   Wettbewerbe

 

Die 32.Grundschule „Sieben Schwaben“ nimmt an zahlreichen Wettkämpfen teil bzw. führt diese auch selbst durch.

Eine regelmäßige Teilnahme an Sportwettkämpfen wie Leichtathletik „JtfO“, Olympiacross, wird ergänzt durch Wettbewerbe im Fußball, Zweifelderball und Ball über die Leine.

Für die geistige Entwicklung der Schüler führt die Grundschule jährlich ein Schulschachturnier, die Mathematikolympiade und den Känguruwettbewerb durch. Zusätzlich nehmen Schüler unserer Schule u. a. an den Chemkids, dem Informatikwettbewerb oder dem Mathematikwettstreit im Marie-Curie-Gymnasium teil.

 

1.3.3.   Förderung von leistungsstarken Schülern und Schülern mit Lerndefiziten

 

Im Förderunterricht der Grundschule sollen die Schüler entsprechend ihres Bedarfs besonders gefördert werden. Dies findet gruppen-, klassen- oder jahrgangsübergreifend statt. Die Teilnahme der Schüler ist dabei freiwillig. Zur Förderung aller Schüler, speziell aber der besonders begabten Schüler und der Schüler mit Lernproblemen, wird Förderunterricht angeboten. Dies erfolgt einmal wöchentlich in speziellen Förderkursen am Mittwoch und zusätzlich als Förderunterricht nach dem Unterricht mit 1 Stunde pro Klasse. Eine Übersicht über die Förderkurse finden Sie im Anhang.

Um die Förderung der Schüler transparenter zu gestalten, erhalten alle Schüler eine Information und haben einen Förderhefter mit Arbeitsblättern, auf denen ersichtlich ist, in welche Fördergruppe das Kind zur Zeit eingeteilt ist und welcher Förderschwerpunkt verfolgt wird.

 

1.3.4.   Zusammenarbeit mit Eltern, Hort und Anderen

 

Wir haben eine sehr engagierte Zusammenarbeit mit dem Hort des Kinderland Sachsen e.V., der in unserer Schule arbeitet. Es erfolgen regelmäßige Absprachen zwischen den Lehrern und Horterziehern. Die Erzieher nehmen an den Elternsprechstunden der Lehrer und diese an den Fallbesprechungen und thematischen Elternabenden des Hortes teil. Zwischen Schul- und Hortleitung finden wöchentlich feststehende Beratungen statt. In regelmäßigen Abständen treffen sich die Schul- und Hortleitung mit der Elternratsvorsitzenden, um Aktuelles, Anliegen und Anfragen zu besprechen und gegebenenfalls Änderungen herbeizuführen.

Die Kooperation zu der Kindertagesstätte „Gänseblümchen“ zeichnet sich durch gemeinsame Dienstberatungen und dem Elternabend im Kindergarten aus. Die Vorschüler unserer Kooperationskindertagesstätte nehmen an Veranstaltungen oder Projekten der Schulgemeinde teil, z. B. im Schuljahr 2013/14 haben die Vorschulkinder mit einer Erzieherin eine Woche an unserem Zirkusprojekt teilgenommen. Desweiteren schnuppern die Vorschüler der Kindertagesstätte Gänseblümchen in unseren ersten Klassen und dem Hort in 4 – 6 Veranstaltungen, um ihre künftige Schule kennen zu lernen. Weitere Festlegungen hierzu gibt es in unserem Kooperationskalender.  

1.4. Übergänge gestalten

 

An unserer Schule findet eine kontinuierliche Bildungsberatung ab dem Schulvorbereitungsjahr bis zum Ende der Grundschulzeit statt. Neben den regelmäßigen Gesprächen über den Entwicklungsstand des Kindes stehen den Eltern bei Fragen die Lehrer und die Schulleitung als Berater zur Verfügung.

Für alle Kinder, die ab dem nächsten Schuljahr in die Schule kommen und sich an unserer Schule angemeldet haben, bieten wir die ABC-Spatzen an.

Für die Elternhäuser der Klassenstufe drei wird jährlich im Mai ein Elternabend zum Thema „Grundschulzeit – was kommt danach?“ angeboten. Eingeladen sind Vertreter der weiterführenden Schulen (Oberschule und Gymnasium), die Einblicke in die verschiedenen Bildungswege geben.

Den Schülern der vierten Klassen geben wir die Möglichkeit, sich an weiterführenden Schulen (Oberschule und Gymnasium) umzuschauen und zu schnuppern, um ersten Eindrücke zu gewinnen.

 

1.5. Durchs Schuljahr

 

September

Am Sonnabend vor dem eigentlichen Schuljahresbeginn werden die Schulanfänger durch ein von älteren Schülern eingeübtes Programm begrüßt.

 

November

Am Leseabend werden in der Schule zu einem bestimmten Thema klassenübergreifend Bücher gelesen und durch vielfältige Aktionen die Lust am Lesen gefördert.

Dezember

Beim schuleigenen Weihnachtsmarkt können Kinder an verschiedenen Stationen weihnachtliche Geschenke basteln, Winter- und Weihnachtsspiele ausprobieren.

 

Januar

Ein Winterlandheim in Oberwiesenthal lockt Teile der dritten Klassen in den Schnee.

 

März

In einer Projektwoche bearbeitet die ganze Schule fachübergreifend ein gemeinsames Thema.

 

Sommer

Alle zwei Jahre findet ein gemeinsames Fest von Grundschule und Hort statt. Im Schuljahr 2017/18 haben wir es mit unserer Projektwoche gekoppelt und werden unter Vorbehalt der Genehmigung zur Aufstellung eines Zirkuszeltes - ein großes Zirkusprojekt veranstalten. Als Höhepunkt heißt es dann „Manege frei“.

2.    Qualitätsentwicklung

 

2.1. Unsere Entwicklungsziele:

 

In unserer Arbeit möchten wir die einzelnen Schüler individuell nach ihren Fähigkeiten fordern und fördern. Das bedeutet Kompetenzen in den unterschiedlichsten Bereichen weiter entwickeln oder neu zu entdecken. Jeder Schüler soll die Erfahrung machen, dass er etwas kann. Somit gilt es seine Stärken zu stärken und die Schwächen zu schwächen.

 

2.2. Erreichung dieser Ziele

 

Durch den Einsatz adäquater Übungen, angepasst an das Leistungsniveau der Schüler, durch Differenzierung und in den leistungsdifferenzierten Förderkursen unserer Schule sollen die Schüler entsprechend gefördert werden.

Die Schüler werden den Förderkursen teilweise zugewiesen, zum Teil können sie sich frei nach ihren Wünschen oder Bedürfnissen einwählen. Mittwochs in der dritten Unterrichtsstunde finden für die gesamte Schulgemeinde Förderkurse statt. Während des Schuljahres gibt es sechs Zyklen á sechs Wochen. Danach werden die Kurse gewechselt. Somit haben auch leistungsschwache Schüler die Möglichkeit Kurse entsprechend ihrer Neigungen und Fähigkeiten zu besuchen. Die leistungsstärkeren Schüler wählen unter anderem auch Kurse über die Lehrplaninhalte hinaus. Zusätzlich gibt es an unserer Schule bei Bedarf Einzel-/Kleingruppenförderung, z. B. für Kinder mit einer anderen Muttersprache oder Förderunterricht für leistungsstärkere und leistungsschwächere Kinder.

 

2.3. Beispiele:

 

-       Die Förderung lese- und/oder rechtschreibschwacher Kinder

-       Schreiben eigener Texte für den Schaukasten oder unsere Homepage

-       Stärkung des Selbstvertrauens durch das Sprechen vor Anderen im darstellenden Spiel

-       Erhöhung der Lesekompetenz, durch Freude am Lesen in vielfältiger Weise (Antolin, Leseabend, Lesenacht, Vorlesewettbewerb, Autorenlesung, Bibliotheksbesuche, Lesestark-Projekt)

-       Förderung von mathematischen Fähigkeiten in unseren „Mathefüchsen“ und Wettbewerben (Teilnahme an der Matheolympiade, Känguruwettbewerb, …)

-       Erwerb grundlegender mathematischer Operationen auf spielerische Weise

-       Förderung der Konzentrationsfähigkeit und Schulung der Wahrnehmung um erfolgreich zu lernen

-       Unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten am Computer

 

3.    Entwicklungsschwerpunkt

 

Unser Entwicklungsschwerpunkt seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Neugestaltung unseres Förderkonzeptes zusätzlich zu den regulären Förderstunden auf der Stundentafel, um den individuellen Bedürfnissen der Schüler gerechter zu werden.

Hierfür haben wir Kooperationen mit externen Partnern vereinbart:

-           Logopäde (seit 12/2012)

-           Dresden Monarchs (seit 12/2012)

-           Ergotherapeut (seit 8/2013)

-           freiem Ökologen (seit 12/2012)

-           dem zentralen Golfverband (seit 4/2013)

-           Physiotherapeut (seit 9/2014)

-           Musikschule Dresden (seit 11/2014)

-           Erzieher unseres Hortes Kinderland e. V.

 

Wir streben seit der Wiedereinführung unserer Ganztagsangebote im Dezember 2012 und der Neugestaltung unseres Förderkonzeptes eine kontinuierliche Erweiterung und Verbesserung, angepasst an die Bedürfnisse der Schüler, an. Somit befinden wir uns in einem ständigen und kontinuierlichen Entwicklungs- und Optimierungsprozess. Hierbei ist es uns wichtig, in Teilzielen den Idealzustand zu erreichen, indem wir entsprechend unserer räumlichen und sächlichen Möglichkeiten unser Angebot seit Dezember 2012 erweitern und in der Qualität verbessern.

Im Juli 2013 haben wir unsere Förderangebote, im Rahmen einer Dienstberatung, mit den Kursleitern kritisch ausgewertet. Daraus ergab sich, dass im Schuljahr 2013/14 die Kurse in den Kernfächern Deutsch und Mathematik weiter differenziert werden müssen und kleinere, leistungsgerechtere Gruppen entstehen sollen. Somit entstanden für das Schuljahr 2013/14 zusätzliche Förderkurse innerhalb einer Klassenstufe. Als Folge der Auswertung gab es zudem Veränderungen in den Tätigkeitsfeldern der einzelnen Kursleiter, so dass jeder entsprechend seiner besonderen Fähigkeiten oder Neigungen zum Wohle der Kinder fördert.

Ab dem Schuljahr 2014/15 konnten wir als neuen Kooperationspartner die Musikschule Dresden gewinnen, die seit November 2014 den Kindern der ersten Klasse das Spielen auf der Blockflöte - in kleinen Gruppen während des regulären Musikunterrichtes – erlernt. Das basiert auf der Auswertung der Gesprächsrunde mit Eltern, Schülern und Lehrern zur Erprobung des Gespräches für den zweiten Evaluationszyklus und Rückmeldungen aus der Elternschaft.

Auf Anregung der Lehrerschaft, dass die Sitzhaltung der Schüler immer schlechter werde, hat zusätzlich zusätzlich ein Physiotherapeut die Arbeit aufgenommen, um gezielt Übungen für den Rücken anzubieten.

Verantwortlich für die regelmäßige Auswertung der einzelnen Zyklen und das Schuljahr sind die Ganztagskoordinatorin Frau Schanze und Frau E. Werner(Lehrerin) sowie die die Schul- und Hortleitung als Steuergruppe.

Die Ergebnisse der Auswertung werden der Lehrerschaft, den Erziehern und den externen Partnern in einer gemeinsamen Beratung vorgestellt und über mögliche Veränderungen nachgedacht, um in der Folge eine weitere Prozessoptimierung anzustreben. Feststehender Termin zum „Round table Gespräch“ ist die Vorbereitungswoche der Sommerferien.

Die Ergebnisse dieser Gesprächsrunde werden dem Kinder- und Elternrat vorgestellt, gegebenenfalls werden weitere Hinweise eingearbeitet.

Eine direkte Rückkopplung durch Lehrer oder Eltern ermöglicht eine Einschätzung zum Kompetenzzuwachs einzelner Schüler in Teilbereichen.

 

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